Kölner Stadt-Anzeiger: Israelischer Botschafter Hadas-Handelsman über die Ausstellung „Breaking the Silence“ in Köln: „Selbstverständlich hätte man gerade in Deutschland etwas sensibler sein können.“

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Der israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman
hat die Kritik an der in Köln abgesetzten und nun für das Jahr 2016
geplanten Ausstellung von „Breaking the Silence“ bekräftigt. „Wenn
die Stadt Köln 50 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen beiden
Staaten feiern möchte, dann machen wir selbstverständlich mit. Aber
dennoch kann man sich fragen, warum „Breaking the Silence“ inhaltlich
darin vorkommen soll. Wir haben es der Stadt Köln klar gemacht. Wir
haben gesagt: nein“, sagte der Botschafter in einem Interview mit dem
„Kölner Stadt-Anzeiger“ (Donnerstag-Ausgabe). Die Ausstellung habe
mit dem 50. Jahrestag „nichts zu tun“. Deshalb habe er interveniert:
„Wir haben einen Brief geschickt, weil diese Ausstellung mit den
Feierlichkeiten der deutsch-israelischen Beziehungen in Bezug
gestellt werden sollte. Das hätte ich in jedem anderen Land auch so
gesehen. Selbstverständlich hätte man gerade in Deutschland etwas
sensibler sein können.“

„Breaking the Silence“ ist eine Gruppe ehemaliger israelischer
Soldaten, die das Vorgehen ihrer Armee gegen die Palästinenser
kritisieren. Die Absage der Veranstaltung hatte zu kontroversen
Diskussionen geführt.

Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 3149

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