Kölner Stadt-Anzeiger: Lkw-Sperre vor der Leverkusener Rheinbrücke

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Damit keine schweren Lastwagen mehr illegal die
marode Leverkusener Rheinbrücke nutzen können, wird es auf beiden
Seiten ein mehrstufiges Warn- und Sperrsystem geben – auf Kölner
Seite vor der Ausfahrt Niehl, auf Leverkusener Seite vor der Abfahrt
zur Autobahn 59 im Kreuz Leverkusen-West. Dies berichtet der Kölner
Stadt-Anzeiger in seiner Mittwoch-Ausgabe. Für vorbereitende Arbeiten
zum Einbau des Sperrsystems könnte der Landesbetrieb Straßen NRW
bereits das kommende Wochenende nutzen. Die Brücke ist von
Donnerstag, 22 Uhr, bis Montag, 5 Uhr, wegen dringender
Reparaturarbeiten an den Tragseilen gesperrt. Das Sperrsystem selbst,
so bestätigte ein Sprecher von NRW-Verkehrsminister Michael Groschek
gestern dem Kölner Stadt-Anzeiger, soll möglichst schnell errichtet
werden.

Als Vorbild dient die Schiersteiner Brücke, die Wiesbaden und
Mainz über den Rhein verbindet und von Februar bis Dezember 2015 für
Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt war. Dort wurden die Fahrspuren
durch den Einbau von Betonschwellen auf 2,40 Meter verengt und alle
Fahrzeuge, die auf die Brücke zufuhren, automatisch auf das zulässige
Maximalgewicht sowie Höhe und Breite kontrolliert. Sobald ein Lkw an
der Kontrolle vorbeifuhr, gingen automatisch Warnleuchten an.

Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 3149

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