Kölner Stadt-Anzeiger: NRW-Schulministerin Löhrmann verteidigt Turbo-Abi – „Hin und Her macht Schule nicht besser“

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Köln. NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann hält gegen
massive Kritik vorerst am Turbo-Abitur nach acht Schuljahren (G8)
fest. „Bei meinen Schulbesuchen höre ich immer wieder: »Wir sind
froh, dass endlich mal Ruhe eingekehrt ist«“, sagte die
Grünen-Politikerin in einem Interview des „Kölner Stadt-Anzeiger“
(Dienstag-Ausgabe). Ein ständiges Hin und Her mache Schule nicht
besser. Es sei ihre Verantwortung, „den eingeschlagenen Weg mit den
Schulen erfolgreich zu gestalten“. Vorige Woche hatten sich
Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) und die
sozialdemokratische Landtagspräsidentin Carina Gödecke von der
verkürzten Schulzeit distanziert.

Löhrmann führt die aktuelle Diskussion auf die nahende
Landtagswahl zurück. Sie betonte, Kraft habe – wie sie selbst auch –
von einer Debatte mit offenem Ausgang gesprochen. Die grundsätzliche
Kritik der Regierungschefin am G 8 teile sie. Eine eigene klare
Neupositionierung lehnt Löhrmann derzeit ab. Damit würde sie alle
brüskieren, die am „Runden Tisch“ der Regierung Verbesserungen am G
8-Modell erarbeitet, befürwortet und in einem Fazit vom Dezember 2015
für gut befunden hätten. „Ehe von dort kein klares Votum ergangen
ist, sehe ich weder die Notwendigkeit noch die Legitimation, davon
abzuweichen und aktionistisch das Bestehende über Bord zu werfen.“

Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 3149

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