Kölner Stadt-Anzeiger: Rechtsextreme trainieren in Internetvideos den Kampf mit Messern/Kölner Polizei prüft Parallelen zum Reker-Attentat – Bisher keinen Zusammenhang gefunden

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Im Internet kursieren Videos, auf denen Rechtsextreme
in NRW den bewaffneten Nahkampf trainieren, unter anderem auch
gezielte Stiche in den Hals. Die Aufnahmen, die dem „Kölner
Stadt-Anzeiger“ (Montag-Ausgabe) vorliegen, werden derzeit auch von
der Kölner Polizei und der Staatsanwaltschaft überprüft. Ein
Zusammenhang zu dem Messerattentat auf die Kölner OB-Kandidatin
Henriette Reker sei bislang jedoch nicht erkennbar, sagte ein
Ermittler. Auf einem der Filme ist zu sehen, wie eine in Szene
bekannte Rechtsextreme nach eigenen Angaben mit einem NPD-Mitglied
den Messerkampf trainiert. Die Frau, die schon einige Kögida- und
Dügida-Veranstaltungen mitorganisiert oder dort als Rednerin
aufgetreten ist, bestätigte auf Anfrage des „Kölner Stadt-Anzeiger“
die Echtheit der Aufnahmen. Einen Zusammenhang zum Messerangriff in
Köln gebe es aber nicht, sagte die Frau. Sie kenne den Attentäter
nicht. Und bei den Wehrsportübungen sei es um „Abwehrübungen“ bei
einer Messerattacke gegangen.

Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 3149

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