Kölner Stadt-Anzeiger: Regisseur Laufenberg: Keine Sicherheitsgarantie bei den Bayreuther Festspielen

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Trotz verschärfter Vorkehrungen gebe es bei den
Bayreuther Festspielen keine Sicherheitsgarantie, meint Regisseur Uwe
Eric Laufenberg. „Wenn Sie hier unbedingt eine Bombe platzen lassen
wollen, schaffen Sie das“, sagte Laufenberg dem „Kölner
Stadt-Anzeiger“ (Donnerstagsausgabe). „Es ist ein Theater, in dem
Requisiten, Kulissen und dergleichen hin- und hergeschafft werden
müssen. So viel Sicherheitspersonal können Sie gar nicht aufstellen,
um den Fall der Fälle zu verhindern.“

Laufenberg wird am 25. Juli die Premiere der Bayreuther Festspiele
mit Richard Wagners „Parsifal“ auf die Bühne bringen. Einen
Zusammenhang zwischen der Angst vor Anschlägen und seiner
vermeintlich islamkritischen Inszenierung bestritt er: „Wenn sie raus
ist, werden alle, die auf Bombenstimmung gesetzt haben, enttäuscht
sein.“ Auch sei die Inszenierung bei weitem nicht so radikal wie
gemutmaßt werde „Wer wirklich Porno oder Gewaltszenen sehen will,
wird im Internet besser bedient als im Bayreuther Festspielhaus.“

Ursprünglich sollte der Künstler Jonathan Meese den „Parsifal“
inszenieren. Er hatte Laufenberg unter anderem als
„Kameradenschwein“ beschimpft, nachdem dieser die Inszenierung von
ihm übernommen hatte. Laufenberg sagte dazu: „Ich bin kein Kamerad
von Herrn Meese und erst recht kein Kamerad im Hitler–schen Sinne.
Dieses ganze Hitler-Geschwätz geht mir nur auf den Nerv, das ist nur
grauenhaft.“

Pressekontakt:
Kölner Stadt-Anzeiger
Newsdesk
Telefon: 0221 224 3149

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