Kölnische Rundschau: 70 Jahre Kölnische Rundschau BDVZ-Präsident Helmut Heinen zur Zukunft Zeitungsmarkt

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Heinen: Auch in 25 Jahren noch gedruckte Zeitungen

Köln. Der Präsident des Bundesverbandes Deutscher Zeitungsverleger
(BDZV), Helmut Heinen, geht davon aus, dass auch in 25 Jahren noch
gedruckte Zeitungen auf dem Markt sein werden. Ob Zeitungen auf
Papier oder digital verbreitet würden, sei aber gar nicht die
entscheidende Frage, sagte Heinen in einem Gespräch mit Lesern der
von ihm herausgegebenen „Kölnischen/Bonner Rundschau“: „Die
entscheidende Frage ist, ob Menschen weiterhin ein Interesse daran
haben, dass man Ihnen in einer gut aufbereiteten und seriösen Weise
Nachrichten insbesondere auch aus dem lokalen Bereich anbietet.“
Heinen äußerte sich zum 70. Jahrestag der Gründung seiner Zeitung.
Die „Kölnische Rundschau“ war am 19. März 1946, also am Samstag vor
70 Jahren, erstmals erschienen. Zum Jahrestag hat der Verlag die
damalige Erstausgabe nachdrucken lassen und legt sie als kostenlose
Jubiläumsgabe allen Exemplaren der Samstagausgabe vom 19. März 2016
bei. Auch als digitales Produkt ist das Faksimile der Erstausgabe
erhältlich. Anlässlich des Jubiläums kündigte Heinen auch an, dass
die „Kölnische Rundschau“ voraussichtlich noch vor den Sommerferien
mit einem Früh-E-Paper erscheinen wird, so dass Leser bereits um 20
Uhr auf die Ausgabe des Folgetages zugreifen können. Die „Kölnische
Rundschau“ war 1946 von dem Journalisten Reinhold Heinen gemeinsam
mit weiteren Persönlichkeiten gegründet worden. Möglich war das nur
mit einer Lizenz der damaligen britischen Besatzungsmacht. Die
Briten suchten damals Verlegerpersönlichkeiten, die nicht durch
Aktivitäten in der NS-Zeit belastet waren. Gründungsherausgeber
Reinhold Heinen war von den Nationalsozialisten wegen seiner
politischen Überzeugungen im Konzentrationslager Sachsenhausen
inhaftiert worden. Seit 1946 trägt die Familie Heinen die
publizistische Verantwortung für die Rundschau. Der jetzige
Herausgeber und BDZV-Präsident Helmut Heinen nimmt sie in der dritten
Generation wahr. Zum redaktionellen Verbund gehören auch die
Schwesterblätter Bonner Rundschau, Rhein-Sieg Rundschau, Rhein-Erft
Rundschau, Bergische Landeszeitung und Oberbergische Volkszeitung.

Pressekontakt:
Kölnische Rundschau
Raimund Neuß
Telefon: 0228-6688-546
print@kr-redaktion.de

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