Konzentriert auf Konsens: „Vereinigung der bayerischen Pflege“ / bpa begrüßt Interessenvertretung als Sprachrohr der Pflegenden

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„Die Pflegenden in Bayern können künftig bei allen
wichtigen Entscheidungen gemeinsam mitreden.“ Der Landesvorsitzende
des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa),
Kai A. Kasri, lobt die Entscheidung des Kabinetts für den bayerischen
Weg einer Interessenvertretung für die Pflege. „Statt auf Zwang und
Bürokratie setzt Ministerin Huml auf breite Beteiligung und
freiwilliges Engagement. Damit kann das Gremium für sich in Anspruch
nehmen, den tatsächlichen Willen der Branche in politische
Abstimmungen und Gesetzgebungsvorhaben einzubringen.“

Der bpa hatte in der Vergangenheit wiederholt darauf hingewiesen,
dass es bei der Befragung der Pflegenden durch die Landesregierung im
Jahr 2013 keine Mehrheit für eine Pflegekammer mit einem Zwang zur
kostenpflichtigen Mitgliedschaft gegeben hat. „Andere Bundesländer
zwingen die Pflegenden in eine Kammer, die sie finanziell und
organisatorisch belastet. Bayern hingegen nimmt selbst Geld in die
Hand, um die Bedürfnisse der Pflegenden hörbar zu machen“, so Kasri.
Damit beweise die Landesregierung, dass es ihr mit einer Aufwertung
der Pflege ernst sei. „Wer der Pflege Gutes tun will, darf nicht die
Kosten dafür auf die Pflegenden abwälzen.“

Die geplante „Vereinigung der bayerischen Pflege“ hingegen sei
eine schlank organisierte und auf Konsens setzende
Interessenvertretung, erläutert der Leiter der
bpa-Landesgeschäftsstelle in München, Joachim Görtz. „Hier kommen
alle Akteure der Pflege zu Wort. Damit kann die Vereinigung ein
echtes Sprachrohr der Pflege und ein wichtiger Ansprechpartner für
die Politik werden.“

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa)
bildet mit mehr als 9.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon über
1.000 in Bayern) die größte Interessenvertretung privater Anbieter
sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der
ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe und
der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind im bpa
organisiert. Die Mitglieder des bpa tragen die Verantwortung für rund
275.000 Arbeitsplätze und circa 21.000 Ausbildungsplätze (siehe
www.youngpropflege.de oder auch www.facebook.com/Youngpropflege). Das
investierte Kapital liegt bei etwa 21,8 Milliarden Euro.

Pressekontakt:
Für Rückfragen: Joachim Görtz, Leiter der bpa-Landesgeschäftsstelle,
Tel.: 089/890 44 83 20, www.bpa.de

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