Lambsdorff: Hilfe und Visumspflicht für den Westbalkan nötig

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Zum EU-Spitzentreffen in Brüssel erklärt der
Vizepräsident des Europäischen Parlaments und Vorsitzende der FDP im
Europäischen Parlament FDP-Präsidiumsmitglied Alexander Graf
Lambsdorff:

„Das Treffen war längst überfällig. Deshalb müssen am Sonntag
konkrete Ergebnisse her – denn die Überforderung der Balkanländer
führt dazu, dass die Flüchtlinge derzeit einfach weitergewunken
werden. Dabei muss die EU den Westbalkanstaaten kurzfristig unter die
Arme greifen, finanziell wie personell. Wenn die EU jetzt nicht Geld
in die Hand nimmt, werden sich noch mehr Menschen auf den Weg machen.
Es ist in unserem Interesse, dass die Balkanstaaten Migranten in
ihrem Land besser unterbringen, Asylverfahren schneller abwickeln und
abgelehnte Bewerber abschieben.

Klar ist: Es lässt sich nur durch enge Partnerschaften etwas
bewegen. Leider hat die Bundesregierung auf dem Balkan viel zu lange
weggeschaut. Initiativen waren in den letzten Jahren Mangelware.
Außerdem erfordert die Debatte auch mehr Ehrlichkeit. Deshalb muss
die EU auch das Thema Visumspflicht auf die Tagesordnung bringen. Es
ist nicht hinnehmbar, dass Tausende junge Menschen vom Balkan mit
völlig falschen Erwartungen als Asylbewerber einreisen, Unterkünfte
blockieren und nach mehreren Wochen oder Monaten wieder ausreisen
müssen.“

Pressekontakt:
Freie Demokraten (FDP)
Nils Droste
Pressesprecher der FDP
Telefon: 030 284958-41
E-Mail: nils.droste@fdp.de

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