Lausitzer Rundschau: Auf der dunklen Seite Zu rechtsextremen Umtrieben bei der Polizei

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Polizisten, die Pegida-Anhänger mit Informationen
füttern. Oder noch schlimmer: Polizisten, die sich im dunkelbraunen
Sumpf tummeln. Der Verdacht, dass in Brandenburg und Sachsen faule
Äpfel im Korb liegen, hat sich nun also bestätigt. Die Fälle dürfen
allerdings nicht zu voreiligen Schlüssen führen. Nicht die gesamte
Organisation ist unsauber. Vergleiche zur nationalsozialistischen
Vergangenheit verbieten sich von selbst. Die positive Wahrheit
lautet: Der heutige deutsche Polizeiapparat ist in vielerlei Hinsicht
ein Musterbeispiel für Bürgernähe und Rechtsstaatlichkeit.
Brandenburgs Polizeipräsident sprach von „Einzelfällen“. Das wiederum
ist beschönigend. Da hat ein zweifelhafter Vorgesetzter über einen
langen Zeitraum einer mehr als zweifelhaften Polizistin die Tür zur
Karriere aufgehalten. Das ist das eindeutige Symptom einer lokalen
Seilschaft in fortgeschrittenem Stadium. Die Botschaft sollte daher
klar sein: In Zeiten von Pegida und verstärkten rechtsextremen
Umtrieben ist höchste Wachsamkeit geboten.

Pressekontakt:
Lausitzer Rundschau

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