Lausitzer Rundschau: Cottbus muss weiter kämpfen Die Situation am Olympiastützpunkt

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Wenn Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke
den Olympiastützpunkt in Cottbus besucht, dann ist das eine Art
Heimspiel. Der Regierungschef gilt als Freund des Lausitzer Sports.
Man kennt sich. So ist der Forster regelmäßig bei den Fußballern von
Energie oder den Turnern des SCC zu Gast. Einst war er zudem für zwei
Jahre Präsident des Brandenburgischen Radsportverbandes. Deshalb
klingt es sehr glaubhaft, wenn Woidke betont, die Sportstadt Cottbus
weiter stärken zu wollen. Diese wohl wichtigste Aussage von seinem
Besuch am Montag darf dennoch kein Ruhekissen sein. Im
Konkurrenzkampf um staatliche Förderungen für den Spitzensport hat
die einstige Hochburg Federn gelassen. Medaillen aus Cottbus sind
schon in Rio keine Selbstverständlichkeit mehr. Umso wichtiger ist
es, dass sich Cottbuser Sportler und Funktionäre hinterfragen und gut
für den kommenden olympischen Zyklus aufstellen. Die harte Währung im
Spitzensport bleiben die Erfolge in Form von internationalen
Medaillen – und die gewinnt man selten nur in Heimspielen.

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