Lausitzer Rundschau: Dumbo darf nicht der Letzte sein Zu einem Fund von geschmuggeltem Elfenbein in Berlin-Schönefeld

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Die Farbe ist ein warmes Weiß, das Material lässt
sich gut bearbeiten und fasziniert Menschen seit Jahrtausenden:
Elfenbein. Aus den Stoßzähnen von Elefanten wurden Kultgegenstände
und Schmuckstücke geschnitzt oder Klaviertasten gefertigt. Inzwischen
sollte das Geschichte sein – ist es aber leider nicht. Die Jagd nach
dem begehrten Material, gern auch „weißes Gold“ genannt, ist zwar
strengstens verboten und der Handel damit nur vier Staaten weltweit
gestattet. Aber der Schmuggel von Elfenbein, das illegal
abgeschlachteten Tieren brutal aus den Köpfen gebrochen wird, blüht
nach wie vor. Bester Beweis dafür sind die jetzt sichergestellten 1,2
Tonnen Elfenbein am Schönefelder Flughafen. Der größte Fund, der je
in Deutschland gemacht wurde, zeigt aber auch etwas anderes – nämlich
den tragisch begehrten Rest vom mindestens 6000 getöteten Elefanten.
Das sollte sich jeder klar machen, bevor er sich mit Elfenbein
schmückt. Wenn Dumbo im Zoo nicht der einzig Überlebende seiner Art
werden soll, hilft nur eines: Null-Toleranz für Wilderei und
Schmuggel.

Pressekontakt:
Lausitzer Rundschau

Telefon: 0355/481232
Fax: 0355/481275
politik@lr-online.de

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