Lausitzer Rundschau: Ein furchtbares Unglück Zum Tod eines 28-Jährigen auf Bahngleisen

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Dies ist ein trauriger Fall, der viele
RUNDSCHAU-Leser beschäftigt und im Internet leider für ekelhafte Häme
sorgt. Ein junger Mann begeht in Cottbus zwei Straftaten und nimmt
sich dann das Leben. Ein Toter, mehrere Opfer: darunter ein Kind im
Auto, das der 28-Jährige stehlen wollte und ein Polizist, der den
Selbstmord auf dem Bahngleis bei Senftenberg mit ansah. Auch
Lokführer, vor deren Zug sich jemand wirft, leiden furchtbar. Ob es
soweit kommen musste, ist schwer zu beurteilen. Es gab laut den
Ermittlern zwar jeweils keinen Grund, den jungen Polen in Haft zu
nehmen. Aber jemand bei der Polizei hätte stutzig werden können.
Wieso entriss der Täter einem Großvater den Autoschlüssel und
versuchte ein Auto zu stehlen, in dem der Enkel noch saß? Und danach
der Angriff auf zwei Bundespolizisten? Das klingt einigermaßen
verrückt. Kam da keiner auf die Idee, dass der Verdächtige ein Fall
für den Psychiater hätte sein können? Hinweis an den Amtsarzt,
Einweisung, vielleicht würde der 28-Jährige noch leben. Dass er
stattdessen den Tod wählte, ist ein Unglück, aber nicht die Schuld
anderer Beteiligter.

Pressekontakt:
Lausitzer Rundschau

Telefon: 0355/481232
Fax: 0355/481275
politik@lr-online.de

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