Lausitzer Rundschau: Eine Ungereimtheit mehr DNA-Spuren im Mordfall Peggy weisen auf den NSU

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Der NSU-Komplex ist auch fünf Jahre nach seiner
Enttarnung immer noch für bizarre Überraschungen gut. Zwischen dem
selbsternannten Nationalsozialistischen Untergrund und dem
mysteriösen Fall der vor 15 Jahren verschwundenen Peggy gibt es nun
offenbar eine Verbindung. Ein Paukenschlag ist das. Aber wenn man
sich die enthemmte Brutalität des Trios noch einmal in Erinnerung
ruft, dann, so scheint es, ist nichts mehr auszuschließen. Jedenfalls
ist jetzt wieder ein Teil mehr im großen NSU-Puzzle gefunden worden,
das weiter zusammengesetzt werden muss. Beate Zschäpe, die einzige
Überlebende des Terrortrios, könnte die fehlenden Bestandteile
beisteuern. Macht sie aber nicht. Deswegen muss man weiter auf die
Arbeit der Ermittler hoffen. Was schwer genug fällt, wenn man
bedenkt, wie viele Pannen und Versäumnisse es in den Jahren vor und
nach der Aufdeckung des NSU gegeben hat. Der NSU-Komplex birgt noch
immer zahlreiche Ungereimtheiten, die auf Klärung warten. Nun auch
durch den Fall Peggy.

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