Lausitzer Rundschau: Geschäfte mit den Süchtigen Zahl spielsüchtiger Lausitzer steigt

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Mit einem Gewinn beginnen die meisten
Spielerkarrieren – mit dem Verlust von Job, Familie und/oder Leben
enden sie. Spielsucht ist eine Krankheit. Wer dem Glücksspiel
verfallen ist, braucht Therapie und Hilfe genau wie ein
Drogensüchtiger. Beim Glücksspiel stellt sich deshalb ebenso wie bei
Drogen oder Alkohol die Frage, wie die Gesellschaft reagieren soll.
Drogen sind in Deutschland verboten, Alkohol nicht. Wie also soll man
es mit dem Glücksspiel halten? Aus staatlicher Sicht ist die Frage
heikel. Über Lotto, Vergnügungssteuer oder Spielbanken verdient der
Staat auch da fleißig mit – und fördert mit den Einnahmen aus dem
Lottospiel beispielsweise den Breitensport. Mit Glücksspiel lässt
sich Geld verdienen. Nicht nur der Staat nutzt das – auch die
zahllosen privaten Casinos. Süchtigen den Zugang zu ihrer „Droge“ zu
erschweren, ist kompliziert – aber nicht unmöglich. Beispiele mit
personengebundenen Karten und Kontingenten aus anderen Ländern zeigen
das. Wer mit Süchtigen Geld verdienen will, sollte im Gegenzug
zumindest bereit sein, in solche Ideen zu investieren.

Pressekontakt:
Lausitzer Rundschau

Telefon: 0355/481232
Fax: 0355/481275
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