Lausitzer Rundschau: Kampf gegen das Doping gescheitert Kronzeugin Stepanowa fürchtet um ihr Leben

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Tolle Bilder sind es, die uns täglich von den
Spielen in Rio erreichen: schöne, tragische, dramatische, olympische
Momente. Hängen bleiben wird an diesen Olympischen Spielen aber etwas
anderes: das katastrophale Scheitern im Kampf gegen Doping. Egal, wie
viele Gewinner im Nachhinein mal wieder überführt werden, die
dramatischeren Fehler sind längst gemacht. Und sie betreffen vor
allem Russland. Der misslungene Ausschluss trotz klarer Beweise für
ein Staatsdoping war schon ein schlechtes Signal. Die Mehrheit der
russischen Athleten hat es dann ja auch nach Rio geschafft. Im
Gegensatz dazu wurde just jene Sportlerin von den Spielen
ausgeschlossen, die den Mut hatte, das russische Staatsdoping
anzuprangern. Schlimmer noch: Julia Stepanowa muss sogar um ihr Leben
fürchten. Statt ihr zu helfen, lässt man sie allein. Ihr Konto bei
der Wada wurde gehackt, sie muss sich verstecken. Mehr Abschreckung
geht nicht. Künftige Kronzeugen wird es so keine geben, Staatsdoping
schon.

Pressekontakt:
Lausitzer Rundschau

Telefon: 0355/481232
Fax: 0355/481275
politik@lr-online.de

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