Lausitzer Rundschau: Macht– s wie die Niederländer! Zu den Geldautomaten-Sprengungen in Brandenburg

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Eine neue Verbrechensserie zieht sich durch
Deutschland, vor allem durch Nordrhein-Westfalen und die Lausitz. Gab
es vor fünf Jahren deutschlandweit gerade einmal 38 Fälle von
Geldautomatensprengungen, sind es in diesem Jahr alleine in der
Lausitz schon mehr als zehn. Und die Spirale dreht sich immer
schneller. Lagen zunächst noch Wochen und Monate zwischen den Taten,
sind es jetzt gerade noch Tage. Erst in der Vorwoche schlugen die
Täter, bei denen die Ermittler von einer Bande ausgehen, in Lübben zu
– mitten auf dem Marktplatz. Die Polizei scheint machtlos angesichts
der offenbar sehr professionell vorgehenden Täter. Zumindest gibt es
bisher keine veröffentlichten Erkenntnisse, dass sie der Bande auf
den Fersen ist. Das ist kein Wunder, sind solche Taten doch ohnehin
nur schwer aufzuklären. Deutschlandweit wurden im vergangenen Jahr
laut BKA gerade einmal 20 Verdächtige ermittelt. Dass es dennoch
gelingen kann, die Täter abzuschrecken, beweisen die Niederlande.
Dort ist eine ähnliche Verbrechensserie gestoppt worden. Durch
„verstärkte Präventionsmaßnahmen der Geldinstitute sowie intensive
repressive Maßnahmen der Strafverfolgungsbehörden“, so die Erkenntnis
des BKA. Sprengen die holländischen Banden jetzt lieber in
Deutschland?

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