Lausitzer Rundschau: Wir brauchen endlich einen Plan Zur Flüchtlingskrise in Europa

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Viele Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak oder
Eritrea bleiben auf absehbare Zeit in Deutschland. Darauf stellen
sich Bürgerinnen und Bürger in der Lausitz vorbildlich ein. In
Lübbenau haben sich Einwohner beim Runden Tisch auf ein
Willkommensfest und Deutschkurse für die Neuankömmlinge verständigt.
In Senftenberg machen Asylbewerber demnächst bei „Brecht auf!“ mit
und tragen Texte an der Neuen Bühne vor. Das Engagement der Lausitzer
ist wichtig und hält Fremdenhasser auf Distanz. Damit ist es aber
nicht getan. Sachsen und Brandenburg brauchen weitere Unterkünfte,
Polizisten, Richter, Lehrer und Helfer für Aufnahme und Integration.
Das kostet mehr Geld und darf nicht planlos laufen. Hier ist nun die
Bundesregierung gefragt. Die hat zwar andere Baustellen: die
Rückführung von abgelehnten Asylbegehrenden, eine Lösung für die
EU-weite Verteilung sowie Hilfsvereinbarungen wie mit der Türkei,
damit Schutzsuchende aus Kriegsgebieten nicht allein Westeuropa als
Zufluchtsort begreifen. Alles zusammen gehört in eine schlüssige
Strategie zu Asyl und Einwanderung.

Pressekontakt:
Lausitzer Rundschau

Telefon: 0355/481232
Fax: 0355/481275
politik@lr-online.de

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