LVZ: Linke-Vize Wagenknecht: Linke müsse „kämpfen nicht kungeln“ / Als Fraktionsvorsitzende brächte sie Wirtschafts- und Finanzkompetenz mit

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Die stellvertretende Linke-Chefin Sahra
Wagenknecht würde, nach eigener Aussage, als
Bundestagsfraktionsvorsitzende neben Gregor Gysi „sicher Kompetenz in
Fragen der Wirtschafts- und Finanzpolitik einbringen“. In einem
Interview mit der „Leipziger Volkszeitung“ (Donnerstag-Ausgabe) sagte
Frau Wagenknecht ergänzend: „Das ist das zentrale Feld der
politischen Auseinandersetzung in nächster Zeit.“ Allerdings habe sie
„weder die Absicht, Probleme zu schaffen noch vorzeitig irgendwelche
Kandidaturen anzumelden“, betonte sie. Die Linke müsse über ihre
politischen Positionen reden und nicht über Personalien. „Aber wenn
eine Funktion tatsächlich vakant ist – ich unterstütze es, dass es
eine Doppelspitze in der Bundestagsfraktion gibt – dann muss man sich
natürlich auch verständigen, wer sie übernehmen soll“, so Sahra
Wagenknecht. Sie werde sich „natürlich mit Gregor Gysi und anderen
Fraktionskollegen besprechen und erst dann über eine Kandidatur
entscheiden“. Wagenknecht bestritt, dass es eine Gefahr der
Vergreisung in ihrer Partei gebe. „Es gibt viele junge gute Leute.
Was wir tatsächlich brauchen, sind mehr junge Wähler und Mitglieder.“
Diese seien aber „nur mit einem frischen, oppositionellen und
unangepassten Profil“ zu erreichen. Das habe es 2009, zur
Bundestagswahl, gegeben. „Das ist keine Frage des Alters der
Spitzenkandidaten. Dazu muss man konsequente Positionen vertreten und
den Mut haben, sich gegen die neoliberalen Ideen aller anderen
Parteien zu stellen“, betonte Frau Wagenknecht. „Die Leute müssen
spüren, dass wir kämpfen und nicht kungeln.“ Die ihr früher
zugeschriebenen Begriffe wie „Hummerkommunistin“ oder „Rotes
Teufelchen“ bezeichnete Frau Wagenknecht als platte Klischees. „Wer
sich mit der Sache beschäftigt weiß, dass ich, wie die Linke
generell, vernünftige Vorschläge mache, wie man aus dem Desaster der
Euro-Krise herauskommen kann.“ Das unterscheide die Linke von der
herrschenden Politik. „Man muss, wenn man über Schulden redet, auch
über Vermögen sprechen.“

Pressekontakt:
Leipziger Volkszeitung
Büro Berlin

Telefon: 030/233 244 0

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