Maag: Mädchen brauchen unseren besonderen Schutz

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Bundestag mahnt zum Weltmädchentag besseren Schutz
vor Diskriminierung und Gewalt an

Aus Anlass des Weltmädchentages am 11. Oktober debattiert der
Deutsche Bundestag am heutigen Freitag darüber, dass Mädchen
vielerorts weder Zugang zu Bildung und Gesundheit, noch ausreichend
Schutz vor Gewalt haben. Dazu erklärt die Vorsitzende der Gruppe der
Frauen der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Karin Maag:

„In vielen Ländern werden Mädchen noch immer allein aufgrund ihres
Geschlechtes massiv benachteiligt. Im schlimmsten Fall sind sie
sexueller Gewalt ausgesetzt und werden schon in frühem Alter zur
Prostitution gezwungen. Häufig wird ihnen systematisch der Zugang zur
Bildung verwehrt und damit eine gute Zukunft. Wir dürfen auch nicht
vergessen, dass oft schon der Fötus abgetrieben wird, wenn die Eltern
während der Schwangerschaft erfahren, dass es ein Mädchen wird. Es
ist gut, dass wir darüber heute im Deutschen Bundestag sprechen.

Mit Schrecken sieht die Weltgemeinschaft mit an, wie Mädchen
gezielt als Mittel der Kriegsführung missbraucht werden – derzeit
insbesondere durch die Terrormilizen „Islamischer Staat“ (IS) im Irak
und „Boko Haram“ in Nigeria. Wir appellieren an die Regierungen der
betroffenen Staaten und die internationale Gemeinschaft, dass sie
alles in ihrer Macht stehende tun, um die Mädchen, die von „Boko
Haram“ vor Monaten verschleppt wurden, endlich zu finden. Mit
Hochdruck muss auch die Suche nach den vom IS verschleppten Mädchen
vorangetrieben werden.

Wir dürfen nicht tatenlos hinnehmen, dass die Terrorgruppen
systematisch Mädchen und Frauen vergewaltigen und verkaufen. In der
wertegebundenen Außenpolitik der CDU/CSU-Fraktion wird der Schutz von
Mädchen daher ein zentrales Anliegen bleiben.“

Hintergrund:

Der Weltmädchentag beruht auf einer Initiative des Hilfswerks Plan
International e.V. Er wurde durch die Vereinten Nationen als
„International Day of the Girl Child“ 2012 eingerichtet und macht
darauf aufmerksam, dass Mädchen weltweit benachteiligt und häufig
ihrer fundamentalen Rechte beraubt sind.

Pressekontakt:
CDU/CSU – Bundestagsfraktion
Pressestelle
Telefon: (030) 227-52360
Fax: (030) 227-56660
Internet: http://www.cducsu.de
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