Management 4.0: Fünf Persönlichkeitsmerkmale unterscheiden den erfolgreichen digitalen Transformation Leader von der analogen Führungskraft

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Studie von Russell Reynolds Associates beschreibt
den besonderen Management-Typus des sogenannten –Productive
Disruptors– / Innovationskraft, Mut zur Disruption, Sozialkompetenz,
Führungsstärke und Zielstrebigkeit ergeben hohen Digitalquotienten /
Globaler Kompetenzvergleich mit psychometrischen Profilen von ca.
5.000 Führungskräften

– –Productive Disruptors– sind um 34% innovativer und setzen
Strategien zu 32% konsequenter um
– Sie sind zu 23% führungsstärker und zu 16% zielstrebiger als
konventionelle Führungskräfte
– Aktuelle Vorstände sind für den digitalen Wandel nicht optimal
aufgestellt und können sich bestenfalls als –Half Digital
Natives– bezeichnen

Eine von Russell Reynolds Associates durchgeführte Studie zeigt,
dass Führungskräfte, die Unternehmen erfolgreich hinsichtlich
Innovation, Digitalität und Kundenzentrierung transformieren,
signifikant andere Fähigkeiten und Persönlichkeitsmerkmale als
klassische C-Level-Manager aufweisen. Georgia Stegmann, Mitglied der
globalen Digital Transformation Practice bei Russell Reynolds sagt:
„–Productive Disruptors– besitzen in den fünf zentralen
Führungsqualitäten Innovation, Disruption, Führung, Sozialkompetenz
und Entschlossenheit wesentlich höhere Ausprägungen als klassische
Entscheider. Mit dem radikalen Umbau des Suchmaschinenkonzerns Google
zum Digitalkonglomerat Alphabet haben sich Larry Page und Sergey Brin
als Archetypen dieser –Productive Disruptors– erwiesen.“ Im Detail
belegt die Studie, dass im digitalen Bereich diese –Transformational
Leaders– um 34% innovativer sind und Strategien um 32% konsequenter
umsetzen als konventionelle Unternehmenslenker. Während die stärkeren
Ausprägungen bei Innovationskraft und disruptiven Fähigkeiten nicht
wirklich überraschen, sind im Vergleich zu analogen Managern die
höheren Werte bei Führungsstärke (23%), sozialer Anpassungsfähigkeit
(21%) und Zielstrebigkeit (16%) frappierend.

Das sind die zentralen Ergebnisse der aktuellen Studie „Productive
Disruptors: Five Characteristics That Differentiate Transformation
Leaders versus other Senior Executives“ der international führenden
Personalberatung Russell Reynolds Associates. Hierzu wurden
psychometrische Assessments und Interviews mit 28 der global
erfolgreichsten digitalen Leader durchgeführt. Deren
Kompetenzausprägungen wurden mit jenen von rund 5.000 Top-Managern
klassischer Provenienz verglichen. Daraus hat Russell Reynolds die
zentralen Führungsqualitäten abgeleitet, derer es bedarf, um
Unternehmen zu digitalen Frontrunnern zu entwickeln.

Ein –Productive Disruptor– vereint Persönlichkeitsmerkmale und
Managementfertigkeiten, die sich eindeutig von denen eines
klassischen Executives abheben. „Intellekt, Durchsetzungsstärke, Mut,
Unabhängigkeit, Führungsvermögen, Aggressivität und Empathie sind in
einer Art Kür miteinander verknüpft“, so Joachim Bohner, der bei
Russell Reynolds Associates für die Leadership Assessment Practice
verantwortliche Partner. „Dieser neue Managertypus ist ein
richtungsweisender Hybrid aus sich zum Teil widersprechenden
Merkmalen, als Synthese ein Vorbild für alle anderen Führungskräfte.
Die Rolle des –Productive Disruptors– im Unternehmen auszufüllen, ist
aktuell eine der größten und interessantesten
Managementherausforderungen – und das über alle Industrien hinweg“,
so Bohner weiter.

Die Russell Reynolds-Berater sprechen von einem Digitalquotienten
(DQ) – analog zum Intelligenzquotienten (IQ) und zum emotionalen
Quotienten (EQ). „Manager, die über einen hohen DQ verfügen“, sieht
Georgia Stegmann „als Speerspitze und Erfolgsgaranten einer
gelungenen digitalen Transformation. Sie sind flexibel, furchtlos und
kompetent im Veränderungsmanagement und bereit, organisatorische
Widerstände zu überwinden. Sie sind Meister darin, Chancen wie
Risiken des digitalen Wandels zu erkennen und dieses Wissen zum Wohle
des Unternehmens einzusetzen“.

Ein weiteres Ergebnis der Studie: In den USA finden sich
–Productive Disruptors– häufiger als in anderen Teilen der Welt als
CEO an der Unternehmensspitze. In Europa hingegen und insbesondere in
Deutschland ist die aktuelle Manager-Generation schon biografisch
nicht optimal für die neuen Herausforderungen aufgestellt.
Bestenfalls kann sich diese als –Half Digital Natives– bezeichnen.

Über Russell Reynolds Associates

Russell Reynolds Associates ist eine der weltweit führenden
Personalberatungen bei der Besetzung von Spitzenpositionen. 1969 in
New York gegründet, verfügt Russell Reynolds Associates heute mit
insgesamt 46 Büros und mehr als 370 Beratern über ein globales
Netzwerk. In Deutschland ist Russell Reynolds Associates seit 1985
etabliert und in Frankfurt am Main, Hamburg und München mit Büros
präsent.

Das Unternehmen ist vollständig im Besitz der im Unternehmen
tätigen Partner. Neben dieser Unabhängigkeit sind es vor allem die
weltweit agierenden Spezialistenteams für einzelne Branchen, mit
denen sich Russell Reynolds Associates vom Wettbewerb abhebt. Über
die hohe Loyalität der Klienten und großen Erfolg bei der Gewinnung
von Mandaten wächst Russell Reynolds Associates über viele Jahre
deutlich zweistellig. Mehr unter www.russellreynolds.com und bei
Twitter @RRAonLeadership

Pressekontakt:
Susanne J. Mathony
Director Marketing & Public Relations EMEA & Asia
Russell Reynolds Associates
Maximilianstraße 12-14
80539 München
Tel.: +49 89 24 89 81 33 – Mobil: +49 174 25 82 711
Susanne.Mathony@russellreynolds.com
www.russellreynolds.com

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