Manpower Arbeitsmarktbarometer: Mehr Einstellungen im vierten Quartal / Asylbewerber könnten von Jobchancen profitieren / Gestiegener Personalbedarf in Berlin, in Frankfurt geringster Wert seit 2009 (VIDEO)

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Gute Nachrichten für Jobsuchende: Das Manpower
Arbeitsmarktbarmeter für das vierte Quartal zeigt die höchste
Einstellungsbereitschaft der deutschen Unternehmen im Gesamtjahr.
Jeder zehnte Arbeitgeber plant Neueinstellungen, nur drei Prozent
wollen Personal abbauen. Der saisonbereinigte
Netto-Beschäftigungsausblick erreicht +6 Prozent und liegt damit
einen Prozentpunkt über dem Vorquartal sowie dem Vorjahr. „Von diesen
Jobchancen können auch Asylbewerber profitieren, wenn die Aussetzung
der Vorrangprüfung und des Zeitarbeitsverbots zügig in Kraft treten“,
so Herwarth Brune, Vorsitzender der Geschäftsführung der
ManpowerGroup Deutschland. so Herwarth Brune, Vorsitzender der
Geschäftsführung der ManpowerGroup Deutschland.

Beschäftigungszuwachs ist vor allem aus Berlin zu erwarten, auch
München hat größeren Personalbedarf. Die Unternehmen in Frankfurt
vermelden dagegen die geringste Einstellungsbereitschaft seit Ende
2009. In Europa bleiben die Aussichten mehrheitlich stabil. Negative
Prognosen kommen allerdings aus Frankreich, Italien und Griechenland.

+++ Die Studienergebnisse kompakt als Video und Infografik finden
Sie über diesen Link: http://ots.de/ypxvd +++

Die exportorientierte deutsche Wirtschaft trotzt der
wirtschaftlichen Eintrübung in China und der Abwertung des Yuan. Vor
allem große Unternehmen planen Neueinstellungen, laut dem Manpower
Arbeitsmarktbarometer jedes Fünfte. Der Optimismus der Arbeitgeber
zeigt sich branchenübergreifend: In acht von neun untersuchten
Wirtschaftssektoren ist der saisonbereinigte
Netto-Beschäftigungsausblick positiv. Die höchste
Einstellungsbereitschaft zeigt mit +12 Prozent weiterhin der Sektor
„Finanzdienstleitungen und unternehmensnahe Dienstleistungen“, der im
Vergleich zum Vorquartal einen Punkt dazu gewinnt. „Nachdem die
Arbeitslosenzahlen im Sommer wieder leicht gestiegen sind, zieht der
Arbeitsmarkt zum Jahresende wieder an“, sagt Herwarth Brune,
Vorsitzender der Geschäftsführung der ManpowerGroup Deutschland.

Die derzeit hohe Einstellungsbereitschaft kann Brune zufolge auch
zur Integration von Asylbewerbern in den Arbeitsmarkt beitragen, wenn
die Lockerungen der Arbeitsverbote zügig in Kraft treten. „Die
Aufhebung des Anstellungsverbots für Zeitarbeitsunternehmen, die wir
seit Monaten fordern, ist ein wichtiger Schritt, durch den
Asylbewerber zügig in den Arbeitsmarkt integriert werden können“, so
Brune. Firmen wie die ManpowerGroup stellen Migranten entsprechend
ihrer individuellen Kompetenzen fest ein und bereiten sie durch
Sprachkurse auf ihren Einsatz bei Kundenunternehmen vor, die somit
selbst weder Aufwand noch Risiken haben.

Detailergebnisse des Arbeitsmarktbarometers:

Berlin und München ziehen an, Frankfurt baut ab

Während die Aussichten im Branchenvergleich mehrheitlich positiv
sind, zeigen sich regional deutliche Unterschiede. Berlin erlebt den
bundesweit stärksten Anstieg im Vergleich zum Vorquartal. Hier plant
größenunabhängig jedes fünfte Unternehmen, bis zum Jahresende
Mitarbeiter aufzustocken. Ein Personalabbau ist bei keinem einzigen
der befragten Arbeitgeber vorgesehen. Der saisonbereinigte
Netto-Beschäftigungsausblick verdoppelt sich somit von +9 auf +18
Prozent.

„Berlin ist gerade für Start-Ups sehr attraktiv, das wirkt sich
auf die Personalnachfrage aus. Ob dieser Trend anhält, hängt davon
ab, wie sich die gestiegenen Immobilienpreise auswirken“, sagt der
Deutschland-Chef der Workforce Solutions Company.

Auch in der bayerischen Landeshauptstadt zeigt der Trend nach
oben: In München klettert der Saldo von +9 auf +14 Prozent. In der
Hessen-Metropole Frankfurt kehrt dagegen Ernüchterung ein: Erstmals
seit 2010 wollen am Finanzstandort wieder mehr Arbeitgeber Personal
abbauen als neu einstellen. Der Beschäftigungssaldo sinkt auf -5
Prozent, das ist die geringste Einstellungsbereitschaft seit 2009.
Verhalten sind die Jobaussichten auch im Osten Deutschlands sowie im
Ruhrgebiet. Der Bergbau erholt sich langsam und steigt um sechs
Prozentpunkte auf -2 Prozent.

Uneinheitliche Arbeitsmärkte in Europa

In Europa bleiben die Beschäftigungschancen auch zum Jahresende
insgesamt stabil. In 19 von 24 untersuchten Ländern der Region
Europa, Mittlerer Osten und Afrika, kurz EMEA, planen Arbeitgeber
mehr Neueinstellungen als Entlassungen. Das sind allerdings vier
weniger als noch im dritten Quartal. In Frankreich sinkt der
Netto-Beschäftigungsausblick von +4 auf -2. Auf diesen Wert kommt
aktuell auch Griechenland – allerdings sind die Aussichten hier von
optimistischen 9 Punkten im Juni um elf Prozent gesunken. „Die
Wiederaufnahme des EU-Hilfspakets reicht für die griechischen Firmen
nicht aus, um optimistisch auf die Konjunktur zu sehen“, so Brune.
„Es bleibt abzuwarten, ob sich ihre Prognose oder die Einschätzung
der Bundesbank bewahrheitet, die Griechenland konjunkturelle Erholung
voraussagt.“ In Italien sind die Unternehmen ebenfalls pessimistisch.
Dort verharrt der Saldo für die Einstellungsbereitschaft bei -4
Prozent, dem Wert des vorangegangenen Quartals. Positive Signale
senden die Arbeitgeber in Rumänien und Ungarn. In diesen Ländern
sorgen Investitionen der öffentlichen Hand und im sozialen Sektor für
Optimismus am Arbeitsmarkt. Dazu kommen gute Geschäftsentwicklungen
der regionalen Finanzdienstleister und unternehmensnaher
Dienstleister.

Detaillierte Ergebnisse des Manpower Arbeitsmarktbarometers für
alle teilnehmenden Länder inklusive einer Infografik sind abrufbar
unter http://ots.de/67LvM.

Über das Manpower Arbeitsmarktbarometer (Manpower Employment
Outlook Survey)

Die ManpowerGroup veröffentlicht jedes Quartal das Manpower
Arbeitsmarktbarometer. Dafür werden über 58.000 Arbeitgeber in 42
Ländern zu ihren Einstellungs- und Entlassungsplänen im jeweils
kommenden Quartal befragt. Die Ursprungswerte werden mithilfe einer
Methode zur Saisonbereinigung von jahreszeitlichen Schwankungen
befreit. Wie bei Methoden zur Saisonbereinigung üblich, sind die
saisonal bereinigten Daten als vorläufig zu betrachten, da sie sich
durch Einbezug neuer Daten nachträglich verändern können. Die
Untersuchung mit dem internationalen Titel „Manpower Employment
Outlook Survey“ ist die am längsten laufende weltweite Untersuchung
zur Einschätzung der zukünftigen Arbeitsmarktentwicklung. Die
Ergebnisse finden weltweit Beachtung bei Ökonomen,
Arbeitsmarktexperten und Finanzanalysten. Die Studie dient unter
anderem der Europäischen Kommission regelmäßig als Quelle für ihren
monatlichen Beobachtungsbericht (monthly monitoring report) über die
Europäische Arbeitsmarktlage und die soziale Situation in der EU.
Mehr Informationen zum Manpower Arbeitsmarktbarometer finden Sie
unter http://ots.de/fP5Z8/.

Über die ManpowerGroup

Die ManpowerGroup ist weltweit führend in der Bereitstellung
innovativer Lösungen und Dienstleistungen, mit denen Unternehmen in
der sich verändernden Welt der Arbeit erfolgreich sein können. Unter
dem Dach der ManpowerGroup agieren in Deutschland an 160 Standorten
die Gesellschaften Manpower, Experis, ManpowerGroup Solutions und
Right Management. Zusammen mit den Joint Ventures Bankpower,
AviationPower und Vivento Interim Services ist die Unternehmensgruppe
Vorreiter in der Branchen- und Fachspezialisierung.

Mehr Informationen erhalten Sie unter http://www.manpowergroup.de.

Pressekontakt:
Faktenkontor GmbH
Juliana Hartwig
Ludwig-Erhard-Straße 37
20459 Hamburg
Tel.: +49 40 253 185-122
E-Mail: juliana.hartwig@faktenkontor.de

Unternehmenskontakt ManpowerGroup:
Manpower GmbH & Co. KG Personaldienstleistungen
Nicole Schütze
Düsseldorfer Straße 9
65760 Eschborn
Tel.: +49 69 153 03-186
E-Mail: nicole.schuetze@manpowergroup.de

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