Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung: Innenminister nutzt für Leitbild alte Zahlen

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Liebe Kollegen, die Märkische Oderzeitung
(Frankfurt/Oder) sendet Ihnen eine Vorabmeldung der Freitagsausgabe,
die bei Nennung der Quelle zur Verwendung frei ist.

Das Leitbild, das die Einkreisung von kreisfreien Städten und die
Fusion von Kreisen als notwendig beschreibt, basiert auf veralteten
Zahlen. Wie die Märkische Oderzeitung in ihrer Freitagsausgabe
berichtet, verweist der Geschäftsführer des Landkreistages,
Paul-Peter Humpert, darauf, dass die Prognosen der
Einwohnerentwicklung auf einer Berechnung von 2011 fußt, deren Zahlen
2010 erhoben wurden. Der seitdem registrierte Zuzug von jährlich bis
zu 40 000 Menschen nach Berlin und die damit verbundene
Wanderungsbewegung nach Brandenburg sei überhaupt nicht
berücksichtigt worden. Auch in Brandenburg an der Havel wird darauf
verwiesen, dass im Gegensatz zu den Zahlen des Innenministeriums die
Einwohnerzahl wieder steigt. In der Kreisverwaltung von
Märkisch-Oderland wird betont, dass bis zu 1000 Zuzügler in die
Region in der Statistik des Innenministeriums fehlen. Wie die
Märkische Oderzeitung außerdem berichtet, lehnt auch der Städte- und
Gemeindebund den Entwurf der Leitlinien zur Verwaltungsreform ab. In
einem Schreiben von Geschäftsführer Karl-Ludwig Böttcher an die
Mitglieder des kommunalen Spitzenverbandes wird vor allem die
geplante Aufgabenübertragung von Landes- auf die Kommunalebene
kritisiert. Das was künftig die kreisangehörigen Gemeinden und Ämter
als Aufgabe übernehmen sollen, könnten sie auch heute schon leisten,
heißt es. Darin sieht der Städte- und Gemeindebund keinen
substantiellen Zuwachs und keine größere Bürgerfreundlichkeit.

Pressekontakt:
Märkische Oderzeitung
CvD

Telefon: 0335/5530 563
cvd@moz.de

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