Media-Analyse: 1LIVE und die Kultur- und Infowellen des WDR bauen Vorsprung weiter aus

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Das junge Programm 1LIVE und die Kultur- und Infowellen des WDR haben
weitere Hörerinnen und Hörer hinzugewonnen. Das geht aus den heute
veröffentlichten Zahlen der Media-Analyse zur Radio-Nutzung hervor
(ma 2016 Radio I). 1LIVE hat demnach montags bis freitags im
Durchschnitt bundesweit 3,77 Millionen Hörer. WDR-Hörfunkdirektorin
Valerie Weber: „Besonders freut mich, dass im hart umkämpften Segment
der jungen Mediennutzer 1LIVE zeigt, was Radio möglich machen kann.
Seit Jahren behauptet sich das junge Flaggschiff des WDR im Umfeld
von Youtube, Spotify & Co. Dass wir hier in der täglichen Nutzung
weiter zulegen, ist diesem außergewöhnlichen Team zu verdanken.
Sportliche Herausforderung der nächsten Jahre wird es sein, die
Aufmerksamkeit der 14- bis 29-Jährigen Minute für Minute zu
erkämpfen. In der Durchschnittsstunde zieht das erwachsene Programm
WDR 2 mit 1,04 Mio. Hörern an der jungen Welle mit 1,02 Mio. Hörern
vorbei.“

Mit 1LIVE, WDR 2 und WDR 4 ist der WDR nach wie vor mit drei
Programmen unter den zehn meistgehörten Radiowellen Deutschlands
vertreten.

Das Kulturradio WDR 3 schalten deutschlandweit durchschnittlich
Montag bis Freitag 376.000 Menschen ein. Das Info- und Wortprogramm
WDR 5 erreicht 804.000 Menschen. „Der Trend, dass die gehobenen
Programme der ARD in der Tagesreichweite insgesamt zulegen, zeigt
sich auch beim WDR. Sowohl WDR 3 als auch WDR 5 haben in der
Tagesreichweite bundesweit leicht zugelegt“, freut sich Valerie
Weber.

Für WDR-Intendant Tom Buhrow ist eine Zahl besonders bemerkenswert:
„Mit einem Durchschnittsalter unserer Hörer von 47,1 Jahren haben wir
durchschnittlich jüngere Hörer als alle deutschen Radios zusammen.“
Der Altersdurchschnitt aller Radiohörer liegt in Deutschland bei 47,7
Jahren. „Das zeigt, dass wir bei den Jungen gut ankommen, aber auch,
dass das neu gestaltete Oldieprogramm WDR 4 wieder mehr Menschen
erreicht“, so Buhrow.

Tagesreichweite Mo-Fr, BRD

Deutschsprachige Bev. ab 10 Jahren, Angaben in Mio

ma 16/I ma 15/II Differenz

1LIVE 3,77 3,74 + 0,03
WDR 2 3,47 3,47 0
WDR 3 0,38 0,37 + 0,01
WDR 4 2,03 2,00 + 0,03
WDR 5 0,80 0,80 0
Funkhaus Europa 0,17 0,18 – 0,01
WDR gesamt 8,74 8,58 + 0,16

radio NRW 5,12 5,26 – 0,14

Quelle: ma 16/I

Auch in Nordrhein-Westfalen hat der WDR insgesamt zugelegt. Demnach
schalten mehr als die Hälfte der Menschen (51,1 Prozent) eines der
WDR-Radioprogramme ein. Das sind im Durchschnitt täglich 8,05
Millionen WDR-Hörerinnen und -Hörer (Montag bis Freitag).
Die ma ist eine von der Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma)
getragene regelmäßige Erhebung von Mediennutzungsdaten. Für den
Hörfunk stellt die „Radio ma“ die größte regelmäßige Befragung dar,
die repräsentative Ergebnisse für die Deutsch sprechende Bevölkerung
ab zehn Jahren erbringt (BRD: 72,21 Mio., NRW 15,74 Mio.). Ermittelt
wird vor allem, für welche Programme sich die Hörer am Tag vor der
Befragung entschieden haben („Tagesreichweite“). Die Ergebnisse
werden zweimal im Jahr – im März und im Juli – veröffentlicht.

Fotos finden Sie unter www.ard-foto.de

Pressekontakt:
Uwe-Jens Lindner
WDR Presse und Information
Telefon 0221 220 7123
uwe-jens.lindner@wdr.de

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