Mehr als einen Menschen lieben und begehren – Pro und Kontra Polyamorie (AUDIO)

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Anmoderationsvorschlag: Eine partnerschaftliche Idee findet immer
mehr Anhänger: Polyamorie. Dieses Kunstwort setzt sich zusammen aus
den Worten „polys“ für viele und „amor“ für Liebe und steht für eine
spezielle Form der Beziehung. Aber was bedeutet Polyamorie bzw.
Vielliebe im täglichen Leben? Max Zimmermann hat sich schlau gemacht:

Sprecher: Es ist mehr als einen Menschen zu lieben und zu
begehren, es ist aber auch mehr als eine offene Beziehung oder ein
rein erotisches Abenteuer, sagt Stefan Schweiger, Chefredakteur der
„Apotheken Umschau Online“ und erklärt, was man sich konkret unter
Polyamorie vorstellen muss:

O-Ton Stefan Schweiger: 20 Sekunden

Vielliebe heißt, dass man mit mehr als einem Partner wirklich auch
zusammenlebt, also über das rein Sexuelle hinaus. Das kann ein
offenes Trio sein, eine Hauptpartnerschaft mit mehreren
Nebenbeziehungen, da ist eigentlich alles denkbar. Zentral ist, dass
alle Beteiligten voneinander wissen und aus voller Überzeugung eben
auch dabei sind. Geheimniskrämerei ist also tabu, und das erfordert
Empathie und Neugierde.

Sprecher: Das hört sich alles sehr positiv an, aber ohne Nachteile
geht es auch bei dieser Art von Beziehung nicht ab:

O-Ton Stefan Schweiger: 21 Sekunden

Je mehr beteiligte Partner umso mehr potenzielle Konfliktfelder
gibt es natürlich auch. Eifersucht ist auch oder eben gerade bei
Polyamorie ein schwieriges Thema. So eine Beziehung braucht viel mehr
Kommunikation, das kostet Zeit und Energie. Man muss eben auch
Kompromisse eingehen. Jeder Einzelne muss sich klarmachen, dass er
nicht immer an erster Stelle steht, man muss schon auch
zurückstecken.

Sprecher: Es werden heute so viele Ehen geschieden wie nie zuvor,
und Trennungsgründe sind sehr häufig Seitensprünge und Eifersucht,
sodass einiges auch für eine polyamore Beziehung spricht:

O-Ton Stefan Schweiger: 22 Sekunden

„Polys“, wie sie sich selbst nennen, sehen die Vielliebe als
Lösung für ein viel harmonischeres, freieres und vielfältigeres
Beziehungsleben. Monogame Beziehungen, also mit einem Partner, stoßen
schnell an ihre Grenzen, wenn erotische Gefühle oder
Liebesbeziehungen zu Dritten dazukommen. Und die „Polys“ wiederum
setzen sich mit dem Gefühl der Eifersucht bewusst auseinander,
anstatt mit Lügen und Vorwürfen darauf zu regieren.

Abmoderationsvorschlag: Welche Form der Beziehung man bevorzugt,
bleibt letztendlich jeder und jedem selbst überlassen. Das Wichtigste
ist doch, dass man glücklich in der Partnerschaft ist, schreibt
„Apotheken Umschau Online“.

ACHTUNG REDAKTIONEN:

Das Tonmaterial ist honorarfrei zur Verwendung. Sendemitschnitt bitte
an ots.audio@newsaktuell.de.

Pressekontakt:
Ruth Pirhalla
Tel. 089 / 744 33 123
Fax 089 / 744 33 459
E-Mail: pirhalla@wortundbildverlag.de
www.wortundbildverlag.de
www.apotheken-umschau.de

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