Meister-BAföG 2014: 172 000 Geförderte in Deutschland

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Die Zahl der Empfängerinnen und Empfänger von
„Meister-BAföG“ stieg im Jahr 2014 mit + 0,2 % nur geringfügig
gegenüber dem Vorjahr. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis)
mitteilt, erhielten in Deutschland damit etwa 172 000 Personen
„Meister-BAföG“-Leistungen nach dem
Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG).

Etwa zwei Drittel der Geförderten waren Männer. Ihre Zahl nahm
gegenüber 2013 um 0,7 % auf 117 000 zu. Die Zahl der Frauen mit
„Meister-BAföG“ sank im gleichen Zeitraum um 0,7 % auf knapp 55 000.

Die gefragtesten Berufe mit einer Fortbildungsmaßnahme nach dem
AFBG waren 2014 bei den Männern der geprüfte Industriemeister Metall,
gefolgt vom staatlich geprüften Maschinenbautechniker und dem
Kraftfahrzeugtechnikermeister. Bei den Frauen waren die häufigsten
Berufe die staatlich geprüfte Erzieherin, gefolgt von der geprüften
Wirtschaftsfachwirtin und der Friseurmeisterin.

Rund 75 000 (44 %) der Geförderten nahmen an einer
Vollzeitfortbildung teil, 97 000 (56 %) bildeten sich in Teilzeit
fort. Gegenüber 2013 stieg die Zahl der geförderten Personen in
Vollzeit um 3,9 %, während die Zahl der Geförderten in Teilzeit um
2,4 % zurückging.

Mit dem „Meister-BAföG“ werden Teilnehmerinnen und Teilnehmer an
Maßnahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung durch Beiträge zu den
Kosten der Bildungsmaßnahme und zum Lebensunterhalt finanziell
unterstützt. An Förderleistungen standen im Jahr 2014 insgesamt 587
Millionen Euro zur Verfügung. Das waren 2,0 % mehr als im Vorjahr.

Von den Förderleistungen entfielen rund 397 Millionen Euro auf
Darlehen und 190 Millionen Euro auf Zuschüsse. Die Geförderten
erhielten Zuschüsse zur Finanzierung der Lehrgangs- und
Prüfungsgebühren (81 Millionen Euro), für den Lebensunterhalt (100
Millionen Euro), für den Kindererhöhungsbetrag (8 Millionen Euro) und
zur Kinderbetreuung (1 Million Euro).

Die Darlehen wurden für Lehrgangs- und Prüfungsgebühren (184
Millionen Euro), für den Lebensunterhalt (202 Millionen Euro), für
den Kindererhöhungsbetrag (8 Millionen Euro), für die Kosten während
der Prüfungsvorbereitungsphase (2 Millionen Euro) und für die
Anfertigung des „Meisterstücks“ (1 Million Euro) bewilligt. Ob die
Förderungsberechtigten die bewilligten Darlehen in Anspruch nehmen,
können sie frei entscheiden. Insgesamt überwies die Kreditanstalt für
Wiederaufbau an die Geförderten im Jahr 2014 Darlehen in Höhe von
rund 309 Millionen Euro. Geförderten Personen werden auf Antrag nach
erfolgreichem Abschluss ihrer Weiterbildungsmaßnahme 25 % ihres
Restdarlehens zum Maßnahmebeitrag erlassen. Im Jahr 2014 erhielten
rund 30 000 Personen einen Darlehenserlass im Wert von insgesamt 23
Millionen Euro.

Die vollständige Pressemitteilung (inklusive PDF-Version) sowie
weitere Informationen und Funktionen sind im Internet-Angebot des
Statistischen Bundesamtes unter http://www.destatis.de/presseaktuell
zu finden.

Weitere Auskünfte gibt:

Udo Kleinegees, Telefon: (0611) 75-2857, www.destatis.de/kontakt

Rückfragen an obigen Ansprechpartner oder an:
Statistisches Bundesamt
Telefon: (0611) 75-3444
E-Mail: presse@destatis.de

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