Mit dem Erbe Gutes für die Umwelt tun

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Am 13.9.2015 ist der Internationale Tag des
Testaments – Legate für die Deutsche Umwelthilfe sichern die
Lebensgrundlagen künftiger Generationen

Die zahlreichen Umweltprobleme dieser Zeit lassen viele Menschen
die Frage stellen: Wie kann es gelingen, künftigen Generationen eine
lebenswerte und gesunde Welt hinterlassen? Eine Antwort darauf
versucht die Deutsche Umwelthilfe (DUH) zu geben. Sie ist Mitglied
der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“, deren
Ziel es ist, das gemeinnützige Vererben stärker in das Bewusstsein
der Öffentlichkeit zu rücken und deutlich zu machen, wie
Organisationen und Stiftungen sich für eine bessere Welt einsetzen.

„Nach wie vor existieren große Hemmschwellen bei der
Testamentsgestaltung zugunsten von Vereinen und Verbänden. Wir widmen
uns den Fragen interessierter Spender ganz persönlich, erklären wie
wir als Umweltschutzorganisation arbeiten, welche Ziele wir verfolgen
und wie wir sie erreichen wollen. Denn unsere Förderer und
Unterstützer machen unser Wirken erst möglich“, erklärt
DUH-Bundesgeschäftsführer Sascha Müller-Kraenner.

Zur Frage, wen man nach dem eigenen Tod begünstigen möchte, kommt
seit kurzem die Frage hinzu, wie dies sichergestellt werden kann.
Seit 17. August 2015 ist das Erbrecht innerhalb der Europäischen
Union neu geregelt. Nach diesem gilt: Wer als Deutscher überwiegend
im Ausland lebt und dort stirbt, hinterlässt sein Erbe entsprechend
dem Recht des jeweiligen Landes. Umgehen lässt sich diese Regel nur,
wenn ausdrücklich im Testament festgelegt ist, dass deutsches
Erbrecht angewandt werden soll.

Um Stiftern bei Erbschaftsfragen mit fachlichem Rat zur Seite
stehen zu können, arbeitet die DUH mit dem Institut für Erbrecht
zusammen, einem Netzwerk von Fachanwälten, Steuerberatern und
internationalen Erbrechtsspezialisten. „Wir möchten Unsicherheiten
aus dem Weg räumen und Menschen ermutigen, dauerhafte Spuren mit
ihren Werten zu hinterlassen, die weit über das eigene Leben
hinauswirken“, sagt die Ansprechpartnerin für Legate bei der DUH,
Annette Bernauer. Informationsmaterial zur Arbeit der DUH und den
Möglichkeiten sie zu unterstützen, ist unter www.duh.de/legat.html
erhältlich.

Interessierte können außerdem eine persönliche Einladung zur
Ausstellung „Prinzip Apfelbaum“ anfordern. Sie zeigt Portraits von
elf Persönlichkeiten, die sich mit Offenheit auf die Frage einlassen
„Was bleibt von mir, wenn ich nicht mehr bin?“. Die großformatigen
Fotoarbeiten sind von 2. Oktober bis 1. November 2015 im NRW-Forum in
Düsseldorf zu sehen. Weitere Informationen:
http://www.mein-erbe-tut-gutes.de/die-ausstellung/.

Hintergrund:

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) macht sich seit 40 Jahren für den
Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen stark: Sie schützt bedrohte
Arten wie den Fischotter und Gebiete wie das Okavango-Delta in
Botswana und engagiert sich für mehr Wildnis wie am Stettiner Haff an
der Ostsee. Als klageberechtigter Umwelt- und
Verbraucherschutzverband streitet sie für saubere Luft, kämpft gegen
die Plastiktütenflut und gegen die Irreführung der Verbraucher. Die
DUH hat früh erkannt, dass Natur- und Umweltschutz ohne Mitwirken von
Politik und Wirtschaft schnell an seine Grenzen stoßen würde. Im
konstruktiven Dialog stellt sie die Weichen für nachhaltiges Leben
und Wirtschaften. Seit 2015 ist sie Mitglied der Initiative „Mein
Erbe tut Gutes“.

Pressekontakt:
Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer
Tel.: 030 2400867-15, Mobil: 0160 90354509, E-Mail:
mueller-kraenner@duh.de

Annette Bernauer, Teamleiterin Spenden und Erbschaften
Tel.: 07732 9995-60, E-Mail: bernauer@duh.de

Daniel Hufeisen, Pressesprecher
Tel.: 030 2400867-22, Mobil: 0151 55017009, E-Mail: hufeisen@duh.de

DUH im Internet: www.duh.de, Twitter: https://twitter.com/Umwelthilfe

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