Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Christine Schröpf zum Dialog zwischen Jugendlichen und Politik in Bayern

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Die Jungen reden, Landtagsabgeordnete hören zu
und stellen Fragen: Es war wohltuend, wie die Expertenanhörung zum
Jungsein in Bayern über die Bühne ging – und eine Ermunterung, die
Gespräche bald fortzusetzen. So lässt sich Politikverdrossenheit am
besten bekämpfen. Am beeindruckendsten in der Sachverständigenrunde:
die drei Jüngsten. Landesschülersprecherin Acelya Aktas, Dennis
Staudhammer vom Landesheimrat und Kai Gerstenberger vom
schwul-lesbischen Netzwerk Lambda schilderten ohne Tamtam, wie sie
sonst in Debatten ernüchtert werden. Denn selbst wenn sie auf Gehör
stoßen, heißt das noch lange nicht, dass sich die Dinge zum Besseren
wenden. Die Landtagsabgeordneten werden nun daran gemessen werden, ob
sie Botschaften nur vernommen oder wirklich verstanden haben. Es geht
nicht allein um Fördermittel. Noch wichtiger wäre, dass junge
Menschen bei politischen Entscheidungen mehr Einfluss bekommen.

Pressekontakt:
Mittelbayerische Zeitung
Redaktion
Telefon: +49 941 / 207 6023
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