Mittelbayerische Zeitung: Kommentar von Reinhard Zweigler zur Rentenprognose und ihrer Bedeutung für Ostbayern

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Prognosen sind vor allem dann schwierig, wenn
sie die Zukunft betreffen, soll bereits Mark Twain gesagt haben. Das
Prognos-Institut tat im Auftrag der im Moment arg gebeutelten
Versicherungswirtschaft, die wegen der Niedrigzinsen kaum noch
Rendite erzielt, nun gleich einen ganz weiten Blick in die Zukunft.
Im Jahr 2040 werde sich entlang der deutsch-tschechischen Grenze von
Oberfranken bis Oberpfalz das wahre deutsche Rentnerparadies
etablieren. Den „Versicherungs-Werbeblock“ mit der Anpreisung
privater Lebensversicherungen mal abgezogen, könnte an dieser
Prognose insofern etwas dran sein, da in unserer Region drei Faktoren
zusammentreffen: Wirtschaftsstärke, die freilich immer wieder neu
erkämpft werden muss, geringe Arbeitslosigkeit sowie eine
vergleichsweise hohe Kaufkraft. Schöne Aussichten für ein gutes
Landleben in einer lange als Problemfall betrachteten Region.
Allerdings darf die Prognose für das Jahr 2040 nicht dazu verleiten,
heute in der Wirtschafts-, Innovations- und Ansiedlungspolitik
nachzulassen. Von nichts kommt nichts.

Pressekontakt:
Mittelbayerische Zeitung
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