Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu den Diäten der Landtagsabgeordneten: Tückische Pauschalkritik von Christine Schröpf

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Da mag sich Barbara Stamm noch so sehr für
Abgeordnete in die Bresche werfen: Das Tückische an der neuen
Pauschalkritik ist, dass sie auf Vorurteile zielt. Diese aber sind
schwer auszuhebeln und werden durch 19 ganz legale Fälle von
Vetternwirtschaft verstärkt: Es hat einen bösen Beigeschmack, wenn
enge Familienangehörige als bezahlte Mitarbeiter angestellt sind.
Auch etwaige Nebentätigkeiten müssen zu 100 Prozent korrekt geregelt
sein. Bei Gehältern von über 7000 Euro gehen allerdings bei vielen
Bürgern automatisch die Rolos runter – selbst wenn der allzu
menschliche Neidfaktor nicht im Spiel ist. Nun lässt sich trefflich
über gerechte Löhne streiten. Warum bekommt die Frau an der Kasse so
wenig? Warum kennen andere keine Geldsorgen? Bei Abgeordneten ist das
wichtig. Sie müssen unabhängig sein. Entscheidend ist: Viele machen
ihren Job sehr gut. Weniger Engagierte gibt es in allen Branchen.
Selbst schärfste Kritiker genügen nicht allen Ansprüchen.

Pressekontakt:
Mittelbayerische Zeitung
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