Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu Ferkel-Kastration: Keine halben Sachen von Jürgen Scharf

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Die Debatte um Alternativen zur Kastration ohne
Betäubung von männlichen Ferkeln läuft seit Jahren. Die neue
Gesetzgebung ist sicher noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Das
darf aber nicht heißen, dass diese halbherzig umgesetzt wird. Wenn
die Betäubung vorgeschrieben ist, muss dies durch die Behörden genau
kontrolliert werden. Bei der Diskussion um den Ebergeruch sind viele
Parteien beteiligt. Alle vertreten zu Recht eigene Interessen. Es ist
nachvollziehbar, wenn Tierschützer fordern, dass unnötige Schmerzen
vermieden werden müssen. Wenn eine Betäubung aber wirklich nur einen
begrenzten Effekt hat und die Tiere später dennoch Schmerzen spüren,
ist der Unmut der Bauern verständlich. Diese müssten dann schließlich
für viel Geld eine Maßnahme durchführen, die wenig bringt. Nun ist
das Gesetz aber bereits beschlossen. Keiner weiß, ob es jemals
geändert wird. Deswegen darf es bis auf Weiteres keine Grauzonen
geben. Die Verbraucher werden nur Vertrauen in die Fleischindustrie
haben, wenn sich diese strikt an die Regeln hält.

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