Mittelbayerische Zeitung: Pronold will Steueranreize für Wohnungsbau in Ballungszentren

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Der für Bauen und Wohnen zuständige
Staatssekretär im Bundesumweltministerium Florian Pronold (SPD)
plädiert für steuerliche Anreize für den Mietwohnungsbau in
Ballungszentren. Der Mittelbayerischen Zeitung (Montag) sagte er:
„Wir benötigen bezahlbare Quartiere in Regionen mit angespanntem
Wohungsmarkt. Ich finde es sinnvoll, mit einer degressiven
Abschreibung beides zu verbinden. Das heißt, Steuervorteile werden
dann gewährt, wenn in Ballungszentren Mietwohnungen errichtet werden.
Diese können dann auch einer Sozialbindung unterliegen. Das soll für
Regionen gelten, in denen die Mietpreisbremse oder die abgesenkte
Kappungsgrenze gilt.“ Eine vom Verbändebündnis Sozialer Wohnungsbau
verlangte Abschreibemöglichkeit von drei bis vier Prozent lehnte
Pronold dagegen ab. Mit Steuergeld würden nun keine Luxusappartements
gefördert, sondern Wohnungen für alle, die auf bezahlbaren Wohnraum
angewiesen seien. Es werde „keine Förderpolitik mit der Gießkanne“
wie in den 90er Jahren betrieben, erklärte der SPD-Politiker. Er
unterstrich: „Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum für alle, nicht nur
für Flüchtlinge.“

Pressekontakt:
Mittelbayerische Zeitung
Redaktion
Telefon: +49 941 / 207 6023
nachrichten@mittelbayerische.de

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