Mittelbayerische Zeitung: Recht hat er / Kommentar zu Barack Obamas Kampf für striktere Waffengesetze

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Obama versucht trotz aller Widerstände,
angesichts der täglichen Massenschießereien – 2015 waren es 372
Vorfälle mit mindestens vier Toten – etwas zu unternehmen. Dass er
dabei darauf abzielt, die Hintertür beim privaten Waffenverkauf zu
schließen, ergibt Sinn. Die Vorstellung, dass sich Kriminelle und
Terroristen auf „Gun Shows“ oder im Internet so leicht automatische
Waffen kaufen können wie Bücher, ist im höchsten Maße irritierend.
Angesichts von USA-weit mehr als 300 Millionen Waffen in Privatbesitz
werden striktere Regeln die Waffengewalt nicht über Nacht beenden,
sind aber ein wichtiges politisches Signal. Obama macht das
Waffenrecht mit seinem Paket zu einem zentralen Thema der Wahlen im
kommenden Jahr. In der Hoffnung, durch eine robuste Diskussion im
Wahlkampf dann endlich auch im Kongress zu einer nachhaltigeren
Reform zu gelangen. Die Chancen dafür bleiben minimal, aber der
bluttriefende Status quo der Waffengewalt gebietet es, einen Anlauf
zu unternehmen. Nach den Massakern von Newtown, Charleston und San
Bernardino sieht sich der Präsident in der Pflicht dazu. Egal wie
laut der Aufschrei auch ausfallen mag.

Pressekontakt:
Mittelbayerische Zeitung
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