Mitteldeutsche Zeitung: Bundeswehr-Mission SPD-Verteidigungspolitiker Arnold: Mali wird kein zweites Afghanistan

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Der verteidigungspolitische Sprecher der
SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, hat Befürchtungen
zurückgewiesen, aus Mali könne ein zweites Afghanistan werden. Zwar
werde der Einsatz der Bundeswehr in dem nordafrikanischen Land sicher
„noch einige Jahre dauern“, sagte er der in Halle erscheinenden
„Mitteldeutschen Zeitung“ (Montag-Ausgabe). Dieser diene auch
„unserem eigenen Sicherheitsinteresse“. Arnold fügte jedoch hinzu:
„Aus Mali wird kein zweites Afghanistan. Mali ist eher die Lehre aus
Afghanistan.“ Der Westen setze darauf, „terroristische Islamisten zu
stoppen, ehe sie das ganze Land beherrschen“. Und er beginne da, wo
er in Afghanistan aufhöre: mit der Ausbildung von Sicherheitskräften.
Der SPD-Politiker war kürzlich in Mali zu Besuch. Und er betonte:
„Ich habe in Mali viele qualifizierte Menschen getroffen, die ihr
Land wieder demokratisch aufbauen wollen. Auch die Streitkräfte gehen
bei der Personalgewinnung einen Weg, der statt der alten
Vetternwirtschaft auf Qualität setzt.“ Die Bundeswehr beginnt an
diesem Montag am Stützpunkt Koulikoro offiziell mit der Ausbildung
malischer Streitkräfte.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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