Mitteldeutsche Zeitung: Extremismus Arbeitsstelle Radikalisierung beim BAMF verzeichnete 2016 bereits 400 Anrufe

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In diesem Jahr haben sich knapp 400 Anrufer an die
Arbeitsstelle Radikalisierung beim Bundesamt für Migration und
Flüchtlinge gewandt. Das berichtet die in Halle erscheinende
„Mitteldeutsche Zeitung“ (Samstag-Ausgabe). „Im Jahr 2016 hat die
Hotline des Bundesamtes knapp 400 Anrufe entgegengenommen“, sagte ein
Sprecher des Bundesamtes dem Blatt vor dem Hintergrund des Anschlags
von Nizza. „Im Jahr 2016 wurden bislang 320 Fälle im gesamten
Netzwerk bearbeitet.“ Dabei hätten sich die Anrufe besonders im
Rahmen der Anschläge von Brüssel am 22. März und während des
Fastenmonats Ramadan gehäuft. „Insgesamt wurden 2500 Anrufe seit
Schaltung der Hotline im Jahr 2012 entgegengenommen“, fügte der
Sprecher hinzu. Die Arbeitsstelle Radikalisierung nimmt Anrufe von
Angehörigen, aber auch von Islamisten selbst entgegen und leitet sie
an Beratungsstellen weiter. Ziel ist, die Betroffenen von ihrem Weg
abzubringen oder doch zumindest eine weitere Radikalisierung zu
verhindern.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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