Mitteldeutsche Zeitung: Flüchtlingspolitik Entwicklungshilfeminister Gerd Müller verteidigt die Arbeit seines Ressorts

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Der Bundesminister für wirtschaftliche
Zusammenarbeit und Entwicklung, Gerd Müller (CSU), hat angesichts der
Flüchtlingsströme Kritik an der Arbeit seines Ressorts
zurückgewiesen. Der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung
(Wochenendausgabe) sagte er: „Es würden sich noch Millionen Menschen
mehr nach Europa aufmachen, wenn die Entwicklungspolitik nicht wäre.
Alleine mein Ministerium hat in den vergangenen zwei Jahren gut 170
Projekte umgesetzt, in einer Größenordnung von einer Milliarde Euro.
Wir schaffen 80 000 Schulplätze für Kinder im Libanon, Trinkwasser
für 800 000 Menschen in Jordanien, wir stabilisieren Kommunen in
diesen Ländern.“ Es sei zynisch, dass die EU nicht zu einem
Gesamtkonzept mit humanitärer Hilfe und Stabilisierung der Region
komme. „Ich habe dafür ein Zehn-Milliarden-Notprogramm der EU
gefordert. Das Geld ist da, und die Fonds der EU sind voll – aber es
wird seit Monaten nur diskutiert.“ So verliere Europa seine Werte und
seine Seele, kritisierte Müller.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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