Mitteldeutsche Zeitung: Fremdenfeindlichkeit Konkrete Hinweise auf Täter nach Brandanschlag auf geplante Asylbewerberunterkunft in Tröglitz

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Nach dem Brandanschlag auf eine geplante
Asylbewerberunterkunft in Tröglitz (Burgenlandkreis) haben die
Ermittler konkrete Hinweise auf den oder die Täter. „Die Schlinge
zieht sich ein Stück weit zu“, sagte der Sprecher des
Landeskriminalamtes, Andreas von Koss, der in Halle erscheinenden
„Mitteldeutschen Zeitung“ (Dienstagausgabe). Man sei optimistisch, in
absehbarer Zeit den Fall klären zu können. Die Ermittler stützen sich
laut von Koss vor allem auf die sehr gute Spurenlage bei
Fingerabdrücken und DNA sowohl am Brandort als auch an weiteren
Gegenständen. „Die Ermittler halten sehr viel von diesen Spuren, sie
gehen davon aus, dass diese sie in die Lage versetzen, den oder die
Täter zu überführen“, so von Koss. Es gebe bislang Verdachtsmomente
gegen „einige Personen“, aber noch keinen dringenden Tatverdächtigen.
Dazu müssten erst noch weitere Puzzleteile zusammengefügt werden, so
von Koss: „Es fokussiert sich aber immer mehr, der Kreis wird immer
kleiner.“ Gleichzeitig gehe man davon aus, dass der oder die Täter
entweder aus Tröglitz selber oder dem unmittelbaren regionalen Umfeld
stammt.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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