Mitteldeutsche Zeitung: Gesellschaft Wohnanbieter in Halle plant eigenen Friedhof

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In Halle hat eine Diskussion über eine neuartige
Form von Friedhöfen begonnen: Die Wohnungsgenossenschaft Freiheit
(WG) plant als erster Großvermieter in der Stadt, eigene Anlagen zu
errichten, auf denen sich WG-Mitglieder bestatten lassen können. Das
berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung
(Montagausgabe). Auf diesen Genossenschaftsfriedhöfen müssten die
Mieter lediglich die Bestattung bezahlen, nicht aber die Gebühren für
den Liegeplatz, so die WG auf Nachfrage der Mitteldeutschen Zeitung.
Auf kommunalen Friedhöfen kostet ein Reihengrab für den Zeitraum von
20 Jahren derzeit immerhin rund 770 Euro. „Die Menschen haben keine
Angst vorm Sterben, sondern davor, ihren Nachkommen zur Last zu
fallen – auch finanziell“, erläutert WG-Vorstand Dirk Neumann die
Pläne der Genossenschaft. Diesem Trend wolle man Rechnung tragen.
Allerdings ist bislang unklar, ob das Bestattungsgesetz die
Errichtung solcher privaten Friedhöfe zulässt. Das will die WG nun
prüfen lassen.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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