Mitteldeutsche Zeitung: Gewalt unter Flüchtlingen Sachsen-Anhalts Innenminister Stahlknecht lehnt Unterbringung getrennt nach Herkunft und Ethnien ab

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Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht
(CDU) hat die Forderung der Gewerkschaft der Polizei (GdP) abgelehnt,
Flüchtlinge in Heimen künftig nach Ethnien und Religionen zu trennen.
„Die Forderung nach Trennung ist ein völlig falsches Signal an
diejenigen, die zu uns kommen“, sagte er der in Halle erscheinenden
„Mitteldeutschen Zeitung“ (Dienstag-Ausgabe). „Ich fordere vielmehr
eine Respektkultur. Ich erwarte Respekt vor unserer Verfassung und
unseren Werten. Und zu unserer Verfassung gehört die
Religionsfreiheit.“ Stahlknecht fügte hinzu: „Diejenigen, die zu uns
kommen, haben in der Erstaufnahmeeinrichtung erstmals die
Möglichkeit, unsere Verfassung anzuerkennen. Wir haben nicht vor, ein
Teil der Werte jener Länder zu werden, aus denen diese Leute kommen.
Das kann nicht funktionieren.“ Der stellvertretende GdP-Vorsitzende
Jörg Radek hatte eine entsprechende Trennung angeregt, nachdem es am
Wochenende in Kassel und zuvor auch an anderen Orten zu teils
massiven Auseinandersetzungen zwischen Flüchtlingen gekommen war.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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