Mitteldeutsche Zeitung: Giftsee in der Altmark AfD stellt Anzeige gegen zwei Landesminister

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Im Zusammenhang mit der umstrittenen
Bohrschlammgrube in Brüchau (Altmark) hat AfD-Fraktion im Landtag
Anzeige gegen den Deponiebetreiber Engie (früher Gaz de France),
Wirtschaftsminister Armin Willingmann (SPD) und Umweltministerin
Claudia Dalbert (Grüne) erstattet. Laut Robert Farle,
Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD, hat die Fraktion die
Staatsanwaltschaft eingeschaltet, „weil die Gesundheit vieler
Menschen akut in Gefahr ist, von Seiten der Ministerien und Politiker
aber nichts passiert“. Die Angelegenheit werde leider behandelt „wie
jeder andere Aktenvorgang“.

Rund 40 Jahren lang waren in der Grube giftige Bohrschlämme und
Abfälle aus der Altmärker Erdgasproduktion verklappt worden.
Mittlerweile ist klar, dass ein Teil der Schlämme radioaktiv ist, das
Grundwasser belastet. Aus Behördenakten geht hervor, dass es schon
im Jahr 2000 Kenntnisse gab, dass die Grube undicht ist – und Gift
ins Grundwasser fließen könnte. Seit 2012 werden keine neuen Stoffe
im See eingelagert.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200
hartmut.augustin@mz-web.de

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