Mitteldeutsche Zeitung: Landesregierung Umweltministerin kritisiert Vorgänger für Versäumnisse im Umweltschutz

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Sachsen-Anhalts Umweltministerin Claudia Dalbert
(Bündnis 90/Grüne) hat ihren Amtsvorgänger für Versäumnisse im
Umweltschutz kritisiert. „Der Naturschutz wurde in den vergangenen
Jahren nicht an erste Stelle gestellt“, sagte Dalbert. Mit dem Fokus
auf Landwirtschaft, den ihr Vorgänger Hermann Onko Aeikens (CDU)
gefahren habe, seien Versäumnisse im Gewässerschutz entstanden, sagte
Dalbert der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung
(Dienstag-Ausgabe). „Nur fünf Prozent unserer Oberflächengewässer
haben eine sehr gute Qualität. In den Schubladen der Behörden liegen
40 gute Pläne, mit denen man an verschiedenen Stellen im Land an die
Gewässerqualität rangehen kann“, sagte die Ministerin. „Die liegen
dort schon seit Jahren.“ Auch in der Ausweisung der FFH-Gebiete,
spezieller Schutzgebiete für bestimmte Flora- und Faunaarten, sei das
Land gegenüber der EU zehn Jahre im Verzug.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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