Mitteldeutsche Zeitung: Linkspartei Riexinger lobt Wiesehügels Ankündigung, die Agenda 2010 zu überprüfen

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Der Vorsitzende der Linkspartei, Bernd Riexinger,
hat die Absichtserklärung des SPD-Kandidaten für das Amt des
Bundesarbeitsministers, Klaus Wiesehügel, gelobt, die Agenda 2010 zu
überprüfen. „Klaus Wiesehügel hat einen klaren Trennstrich gezogen;
dafür gebührt ihm Respekt“, sagte er der in Halle erscheinenden
„Mitteldeutschen Zeitung“ (Online-Ausgabe). „Wir wären bereit, dabei
mitzuwirken, der Agenda 2010 die Giftzähne zu ziehen.“ Als erstes
müsse die Senkung des Rentenniveaus fallen, so Riexinger. Danach sei
die Gleichbehandlung von Leiharbeitern und die Rücknahme der
Kürzungen für Arbeitslose an der Reihe. Den noch amtierenden
Vorsitzenden der Industriegewerkschaft Bau werde man als
Arbeitsminister „sicher akzeptzieren“, betonte der Linken-Chef. „Er
vertritt ja unsere Positionen.“ Peer Steinbrück als Kanzler zu
akzeptieren, sei hingegen kaum möglich. Wiesehügel hatte der
„Bild“-Zeitung vom Samstag gesagt, als Minister wolle er die Agenda
2010 auf den Prüfstand stellen.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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