Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Innenpolitik AfD-Landeschef Poggenburg: „Einreißen aller Moscheen wäre Rechtsruck“

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Der Landesvorsitzende der Alternative für
Deutschland (AfD) in Sachsen-Anhalt, André Poggenburg, sieht im Kurs
seiner Partei nach dem Stuttgarter Parteitag keine Verschärfung. „Wir
haben den Anspruch, eine liberal-nationalkonservative Volkspartei zu
werden. Den von vielen befürchteten Rechtsruck in der Partei gab es
nicht und wird es nicht geben“, sagte Poggenburg im Interview mit der
in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Donnerstagausgabe).
Die Themen des Parteiprogrammes vertrete die AfD schon länger. „Wenn
wir uns das Einreißen aller bestehenden Moscheen ins Programm
geschrieben hätten, dann wäre das ein Rechtsruck“, sagte Poggenburg
dem Blatt. Er verteidigte auch die Ablehnung der Europäischen Union.
„Die Bürger sehen sie als abstraktes Gebilde, das im Grunde eine Art
Diktatur ist, in der aus Brüssel bis ins Kleinste hineinregiert
wird“, so Poggenburg. Die EU nehme zuviel Einfluss in
Nationalinteressen.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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