Mitteldeutsche Zeitung: Sachsen-Anhalt/Kriminalität Mordfall Yangjie Li: Ermittlungen in wenigen Wochen abgeschlossen

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Im Fall der in Dessau-Roßlau getöteten Studentin
Yangjie Li könnten die Ermittlungen offenbar bald abgeschlossen sein.
„Ich rechne bis zum Ende des Sommers mit einem Abschluss der
Ermittlungen“, sagte Klaus Tewes, Sprecher der
Generalstaatsanwaltschaft in Naumburg, der in Halle erscheinenden
Mitteldeutschen Zeitung (Dienstagausgabe). Erst dann könne
entschieden werden, ob der Verdacht gegen die mutmaßlichen Täter,
einen 20-Jährigen aus Dessau und seine gleichaltrige Lebensgefährtin,
für eine Anklage ausreiche. Dazu müsste die Wahrscheinlichkeit einer
Verurteilung höher sein als die eines Freispruchs – Juristen
sprechen vom „hinreichenden Tatverdacht“. Aus Ermittlerkreisen heißt
es nach Informationen der Zeitung allerdings schon jetzt, es wäre
überraschend, wenn die Ermittlungen am Ende nicht in eine Anklage
münden würden.

Der Leichnam von Yangjie Li war am 13. Mai unweit der damaligen
Wohnung der Tatverdächtigen entdeckt worden. An der Leiche fanden
sich DNA-Spuren des Mannes. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft
erklärte er bei einer Vernehmung, es habe zwischen ihm, seiner
Lebensgefährtin und dem späteren Opfer Sex gegeben. Seitdem schweigen
die beiden Verdächtigen allerdings.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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