Mitteldeutsche Zeitung: SPD-Innenpolitiker Lischka fordert europäisches Terrorabwehrzentrum

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Der innenpolitische Sprecher der
SPD-Bundestagsfraktion, Burkhard Lischka, hat als Konsequenz aus den
Terroranschlägen von Brüssel die Errichtung eines Europäischen
Terrorabwehrzentrums nach deutschem Vorbild gefordert. „Die
fürchterlichen Terroranschläge in Brüssel führen uns leider eines
wieder vor Augen: Die Gefahr terroristischer Anschläge in Europa ist
aktueller denn je“, sagte er der in Halle erscheinenden
„Mitteldeutschen Zeitung“ (Mittwoch-Ausgabe). „Auch Deutschland steht
im Fadenkreuz und ist ein erklärtes Angriffsziel.“ Lischka fügte
hinzu: „Die derzeit größte offene Flanke bei der Terrorismusabwehr,
die es schleunigst zu schließen gilt, ist die fehlende Vernetzung der
Sicherheitsbehörden auf europäischer Ebene. Wir brauchen einen
besseren Datenaustausch untereinander und ein Europäisches
Terrorismusabwehrzentrum.“ Hier könne das Gemeinsame
Terrorismusabwehrzentrum in Berlin-Treptow, das 2004 als Reaktion auf
die Anschläge vom 11. September 2001 errichtet wurde, als Vorbild
dienen.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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