Mitteldeutsche Zeitung: Syrien-Konflikt US-Botschafter Emerson macht Moskau für Zuspitzung der Lage in Syrien verantwortlich

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US-Botschafter John B. Emerson hat die Regierung in
Moskau für die Zuspitzung der Lage in Syrien verantwortlich gemacht.
Der Kreml habe sich nicht an die Absprachen mit den USA gehalten,
kritisierte der Diplomat in einem Gespräch mit der in Halle
erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Freitagausgabe). Deswegen
habe Washington die Zusammenarbeit mit Moskau zur Bewältigung der
Krise aufgekündigt. Allerdings sei eine Lösung für Syrien nur
politisch erreichbar – und dann auch nur ohne Präsidenten Baschar
al-Assad, betonte Emerson. Dafür aber brauche man die Russen. Doch
seien die bilateralen Beziehungen seit der Annexion der Krim durch
Moskau auf einem Tiefpunkt. Das würde den Dialog erschweren.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

Original-Content von: Mitteldeutsche Zeitung, übermittelt durch news aktuell

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