Mitteldeutsche Zeitung: Wohnungseinbrüche SPD-Innenexperte Lischka fordert Aufstockung der Koordinierungsstelle Organisierte Kriminalität

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Der innenpolitische Sprecher der
SPD-Bundestagsfraktion, Burkhard Lischka, hat gefordert, die
Koordinierungsstelle Organisierte Kriminalität beim Bundeskriminalamt
(BKA) erheblich aufzustocken, um der zunehmenden Zahl von
Wohnungseinbrüchen effektiver begegnen zu können. „Die Organisierte
Kriminalität hat das Feld der Einbrüche für sich entdeckt“, sagte er
der in Halle erscheinenden „Mitteldeutschen Zeitung“
(Donnerstag-Ausgabe). „Gleichzeitig geht die Aufklärungsquote zurück.
Man würde dieser Entwicklung besser Herr, wenn man Daten zentral
sammelt und analysiert. Dann würde man besser wissen, wo die nächsten
Einbrüche zu erwarten sind und wo das Diebesgut hingebracht wird.“
Lischka fügte hinzu: „Seit dem 1. April 2015 gibt es beim BKA die
Koordinierungsstelle Organisierte Kriminalität. Da sitzen aber nur
acht Leute. Die Stelle muss erheblich aufgestockt werden – um
mindestens 50 Mitarbeiter. Wenn wir das nicht machen, werden die
Einbrüche weiter steigen, und die Aufklärungsquote wird weiter
sinken.“ Die Tageszeitung „Die Welt“ hatte am Mittwoch berichtet,
dass die Zahl der Wohnungseinbrüche im vorigen Jahr erneut um knapp
zehn Prozent gestiegen sei.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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