Mitteldeutsche Zeitung: zu Belgien

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Schon nach den Pariser Anschlägen vom November
schauten Europa und die Welt auf die Brüsseler Teilgemeinde
Molenbeek. Reichlich spät. Der islamistische Terror erreichte Europas
Mitte nicht erst mit den jüngsten Anschlägen. Schon im Januar 2014
hatte die belgische Polizei eine Terrorzelle in Verviers an der
Grenze zu Deutschland entdeckt. Es gab zwei Tote. Auch damals führte
die Spur nach Molenbeek. Vor zwei Jahren hatte der Syrien-Rückkehrer
Mehdi Nemmouche in Brüssel bei einem Anschlag auf das Jüdische Museum
vier Menschen erschossen. Es war der 24. Mai 2014. Der Tag vor der
Europawahl. Das war der eigentliche Anschlag auf Europas Herz. Nur
mochte damals niemand hinsehen. Auf den aufkeimenden Bürgerkrieg in
Syrien. Auf die mangelnde Anti-Terrorzusammenarbeit der EU-Staaten.
Und auf das Brüsseler Viertel Molenbeek. Der Kiez steht für laxe
belgische Verwaltung. Und als Folie für die islamistische
Radikalisierung Jugendlicher.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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