Mitteldeutsche Zeitung: zu Finanzproblemen der Stiftung Aufarbeitung

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Die Stiftung trägt viel zur DDR-Aufarbeitung bei
und hat einen ansehnlichen Kapitalstock. Allerdings teilt sie das Los
aller Stiftungen. Denn die Zinsen sind derzeit nahe null. Derweil
dürfen die Ergebnisse der DDR-Aufarbeitung durchaus hinterfragt
werden. Denn die Wahlbeteiligung ist im Osten vielfach niedrig,
während die Fremdenfeindlichkeit hoch ist. Dazu hört man von den
einstigen Bürgerrechtlern recht wenig. Manche sympathisieren gar mit
AfD und Pegida. Die Bewältigung dessen, was war, muss eingebettet
sein in ein umfassendes Konzept politischer Bildung darüber, was sein
sollte. Sonst stellt sie sich selbst infrage.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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