Mitteldeutsche Zeitung: zu Fusion auf dem Biermarkt

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Doch solche Elefanten-Hochzeiten führen selten zum
gewünschten Erfolg. Denn diese Riesen verlieren schnell an
Beweglichkeit und die Führungskräfte den Überblick. Die
AB-Inbev-Marke Hasseröder aus Wernigerode zeigt dies exemplarisch.
Neue Brauereimanager wollten zuletzt die ostdeutsche Marke auf
Rendite trimmen und machten sie teurer. Doch unterschätzten sie die
preisbewussten Biertrinker. Der Absatz brach in nur zwei Jahren um
20 Prozent ein. Es erfordert nun viel Kraft und Geld, die verlorene
Kundschaft zurückzugewinnen. Der Biermarkt wird in vielen Teilen
der Erde immer noch von regionalen Marken bestimmt. Doch globalen
Konzernen fällt es schwer, diese erfolgreich zu führen. Kleinere
Wettbewerber haben zwar keine Werbe-Milliarden, sind dafür aber oft
näher am Kunden. Das bestimmt am Ende den Erfolg.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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