Mitteldeutsche Zeitung: Zu Griechenland

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Aber wird er die Reformschritte, die er jetzt im
Gegenzug zu den frischen Milliardenkrediten verspricht, auch
umsetzen? Darüber schwebt ein großes Fragezeichen. Schon vorige
Regierungen taten sich schwer. Beispiel Privatisierungen: Sie
scheiterten bisher vor allem am fehlenden politischen Willen, weil
die Staatsunternehmen jahrzehntelang dazu dienten, die eigene
Klientel mit gutdotierten Jobs zu versorgen. Und Tsipras? Seine
eigene Partei steht vor der Spaltung und er denkt an baldige
Neuwahlen. Das sind keine guten Aussichten. Denn Griechenland braucht
gerade jetzt politische Stabilität und Kontinuität.

Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200

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